Teil I: Google Analytics anonymisieren und in Contao einbauen

16.07.2010, 12:41 von Daniel || 0 Kommentare || Mit anderen teilen

Dem Datenschutz in Deutschland Rechnung getragen

Google stellt mit Analytics ein wirklich hilfreiches Tool zur Verfügung, mit welchem man seine Besucher äußerst detailliert auswerten kann. Knackpunkt der ganzen Angelegenheit war jedoch die Tatsache, dass die IP-Adressen der Besucher in voller Länge an Google übermittelt wurden.

Inhaltsverzeichnis

Teil I: Dem Datenschutz in Deutschland Rechnung getragen
Teil II: Die Nutzung in Contao (TYPOlight)

Das heikle an der Sache ist dabei der Standort der Google Server, die sich logischerweise in den USA befinden, was mit deutschem Recht nicht ganz vereinbar ist. IP-Adressen erfassen in voller Länge: ja, speichern außerhalb von Deutschland: nein.

Aus diesem Grund und nach zahlreichen Beschwerden sah sich Google vor einigen Monaten in der Pflicht, die Wogen zu glätten. Nun also gibt es die Möglichkeit, den letzten Block der IP-Adressen anonymisiert an die Google Server zu schicken, welche man auch tunlichst nutzen sollte.

Dazu reicht im Prinzip nur eine Zeile Code, die im Javascript zum Tracking ergänzt werden muss:

_gat._anonymizeIp();

Vollständig sieht der Code dann so aus:

<script type="text/javascript">
<!--//--><![CDATA[//><!--
  var _gaq = _gaq || [];
  _gaq.push(function() {
    _gat._anonymizeIp();
    var tracker = _gat._createTracker('UA-xxxxxxxxxx');
    tracker._trackPageview();
  });
  (function() {
    var ga = document.createElement('script'); ga.type = 'text/javascript'; ga.async = true;
    ga.src = ('https:' == document.location.protocol ? 'https://ssl' : 'http://www') + '.google-analytics.com/ga.js';
    var s = document.getElementsByTagName('script')[0]; s.parentNode.insertBefore(ga, s);
  })();
//--><!]]>
</script>

UA-xxxxxxxxxx muss natürlich noch mit der eigenen ID ersetzt werden.

Die Möglichkeit der Anonymisierung versteckt Google meiner Meinung nach ganz geschickt irgendwo in den Untiefen der Hilfe. Direkt in den Konto-Einstellungen von Analytics taucht der Code nirgendwo auf. Wer noch den alten Code mit dem Verweis auf die ga.js nutzt, der sollte auf jeden Fall auf den neuen Code umsteigen. Dafür an dieser Stelle auch vielen Dank an Elias Fischer, der auf seinem Blog einen Weg durch das Dickicht des Analytics-Kontos beschreibt.

Im nächsten Teil folgt dann der Einbau des neuen Codes in Contao 2.9.

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Daniel Erlinger, als selbstständiger Webdesigner über die Themen Webdesign, Contao, Shopsysteme, Kreatives, Neues und alles, was sonst noch dazu passt.

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